Unsere aktuellen Seminar-Termine / Änderungen

Samstag, 23. Mai 2015 - 18:57 Uhr
Bald GPS-e-Learning-Programme - von zu Hause aus online lernen!

Die neu eingerichtete "Community" und der Shop sind noch im Aufbau. Sie werden ein wichtiger Bestandteil unserer GPS-e-Learning-Lehrgänge sein. Registrierte User können dann im Forum anstehende Probleme online über ihr Hobby mit Gleichgesinnten diskutieren.

Ein extra Chat, reserviert nur für e-Learning-Teilnehmer, wird ebenfalls bereit gestellt. Hier diskutieren und üben wir online zu bestimmten Zeiten über ihre Anliegen. In der bereitgestellten iCloud können sie online von zu Hause aus mitverfolgen, wie in BaseCamp Touren erstellt werden. Natürlich können sie die erstellten Tracks mit Wegpunkten und Bildern dann auch zu sich auf den PC oder Mac übertragen und selbst weiter verarbeiten.

Übrigens! Wir haben BaseCamp auf Rechnern mit Win7/Win8 und Apple (OS X Yosemite) installiert. Jedes System hat da so seine Eigenheiten. Z.B. beim Versenden von Bildern die mit Geo-Tags versehen sind.

Die einzelnen e-Learning-Module können sie in einem noch fertig zu stellenden Shop als PDF-Datei erwerben.

Es wird kein riessiger Shop mit unendlich vielen Produkten werden. Neben den verschiedenen e-Learning-Produkten wird es auch gebrauchte und neuwertige GPS-Geräte im Angebot geben. Immer kontrolliert und die Software auf den neusten Stand gebracht. Selbstverständlich können sie auch topografisches Kartenmaterial auf Mocro-SD-Karten für ganz Europa bekommen. Fertig konfiguriert für Garmin Geräte.
Zusätzlich werden wir ausschliesslich nur selbst gefahrene oder gelaufene Touren als .GPX-Dateien anbieten. Sie sind immer mit einem aussagekräftigen Erfahrungsbericht versehen. Viele MTB-Touren aus der Region aber auch aus den Graubündner Alpen, Südtirol und ein paar aus Spanien.
Bei der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe der Touren in Graubünden und Spanien kann ich behilflich sein, da ich an diesen Orten mehrmals im Jahr verweile. Einfach anfragen unter +49 171-620 57 16 oder direkt unter www.wuermliferienwohnungen.ch nachschauen.

Die Kaufabwicklung im Shop ist sehr einfach gestaltet. Sie können per PayPal oder Überweisung bezahlen. Entscheiden sie sich für PayPal, können sie nach Abschluss der Kaufabwicklung die PDF-Datei sofort herunter laden und der Abend und evtl. das bevorstehende Wanderwochenende ist gerettet.

Wir werden sie hier und in der Community unter "News" ständig auf dem aktuellen Stand halten.

Ein GPS-Lehrgang bei uns wird nicht mehr nur nach klassischem Beispiel ablaufen. Lassen sie sich überraschen. Die e-Learning-Teilnehmer werden nicht mehr ausschliesslich an feste Zeiten gebunden sein und können immer von zu Hause aus teilnehmen. Dies ermöglicht der Direkt-Chat in Verbindung mit einer iCloud.

Bis dann mal

Sonntag, 8. März 2015 - 20:04 Uhr
Extremwanderung mit übernachten im Zelt bei Schnee

Die unten stehende Geschichte kann direkt abschrecken, so eine tolle Tour erst gar nicht in Angriff zu nehmen. Das muss nicht sein. Mit unserer tatkräftigen Unterstützung und Erfahrung machen Sie eine so aussergewöhnliche Tour ohne auch nur annähernd in Lebensgefahr zu geraten!
Voraussetzung: Exakte Planung der Strecke und richtige Vorbereitung um in grosser Kälte im Freien zu übernachten. Es gibt nur eine einzige Möglichkeit als trainierter und zumindest etwas erfahrener Wanderer solch ein Vorhaben vernünftig und sicher zu überstehen. Die richtige Ausrüstung auch mit Schneeschuhen und ................. GPS-Unterstützung.

Mit einem GPS-Gerät auf dem eine topografische Karte aufgespielt ist wissen sie immer wo sie sich gerade aufhalten und können im Notfall auch problemlos mal eben „links ab“ gehen. Sie wissen immer, auch bei Dunkelheit oder starkem Nebel, wo sie gerade sind, wo ihr Ziel liegt und von wo sie gerade eben gekommen sind. In Notsituationen ist das manchmal wichtiger, weil es evtl. sinnvoller ist die gleiche Wegstrecke zurück zu gehen.

Mit unseren e-Learning-Modulen lernen sie von zu Hause aus mit einem Garmin Oregon richtig umzugehen, Touren mit BaseCamp zu planen und auszuwerten.

Aus eigener Erfahrung kann ich solche Touren anbieten. „Die Vorbereitung mach mindestens gleich viel Spass wie die eigentliche Wanderung“. Ich bin schon mit Gruppen über den Feldberg (ausgestattet mit Schneeschuhen und GPS natürlich) und habe dann am Fusse des Herzogenhorns im Zelt bei minus 10 Grad übernachtet. Da wurde gekocht und gemütlich gegessen. In einer Vierergruppe haben wir schon in den Flimser/Laaxer Bergen (weisse Arena) im Winter bei etwa minus 20 Grad auf ca. 2000m Höhe über Nacht gezeltet. Natürlich haben wir auch hier nach dem Aufbau der Zelte und einrichten unseres Lagers jeder seinen Kocher ausgepackt und ein selbst ausgedachtes Gericht gekocht. Später haben wir dann brüderlich unsere fertig gekochten Speisen mit den Anderen geteilt. Wir alle hatten auch die entsprechend richtige Ausrüstung dabei. Damit man auf solch einer extremen Wintertour auch Spass haben kann ist eine gute Vorbereitung mehr als nur Pflicht! Nur dann kommt man ohne Frostbeulen und anderen Blessuren wieder gut zu Hause an. Solch eine Tour ist die reinste Erholung für Körper und Geist.

Sollten ich ihr Interesse an solchen oder ähnlichen Touren geweckt haben melden sie sich bei mir. Sie können bei mir GPS-Geräte von Garmin gegen eine geringe Leihgebühr ausleihen. Auf allen Touren werden wir natürlich immer mit GPS-Unterstützung wandern. Erfahrungsgemäss lernt man während einer Wanderung am Besten mit dem GPS-Gerät um zu gehen.

Und jetzt viel Vergnügen beim Lesen der unten aufgeführten Geschichte!




Erschöpfung, Eiseskälte und Schlaflosigkeit.
Survival-Horror: So überlebten drei Journalisten eine Schwarzwaldtour.

Mittwoch, 04.03.2015, 10:57 · von FOCUS-MONEY-Autor Matthias Dworak, Autor Johannes Noldt, Autorin Sophie Köllges und Autorin Annabell Lauble


Verschneite Wege, klirrende Kälte: Wenn das Bergidyll zum Survival-Horror wird. Drei Journalisten versuchen, innerhalb von zwei Tagen den winterlichen Schwarzwald zu durchqueren, und erleben ungeahnte Strapazen.

• Eine Schwarzwald-Durchquerung im Winter kann lebensgefährlich sein.
• Der Schwarzwald ist so groß, dass Wanderer sich leicht verlaufen können.
• Trotz Handy können sie keine Hilfe holen, denn man hat fast nirgends Empfang.

Erst ein Fahrgast in einem der angefunkten Wagen kann klären, wo sich der Glaswaldsee ungefähr befindet. Mitten im Schwarzwald. Auf den Gebirgsstraßen kennt sich der Taxifahrer nicht aus und auch das Navi kann hier nicht weiterhelfen. Sophie Köllges hat das Taxi bestellt, um uns abzuholen und zu erlösen. Seitdem wir gestern aufgebrochen sind, macht sie sich große Sorgen, dass uns – ihren Kollegen und Freunden – etwas zustößt. Verzweifelt versucht sie, uns auf dem Handy zu erreichen, doch entweder hat sie kein Netz oder wir.

Zu Fuß von Freudenstadt nach Offenburg in nur
24 Stunden

Worauf hatten wir uns nur eingelassen? Drei Journalisten wollen beweisen, dass man nicht ins Ausland fahren muss, um große Abenteuer zu erleben. Trotz fehlender Wandererfahrung hatten wir uns zum Ziel gesetzt, den zugeschneiten Schwarzwald zu durchqueren: zu Fuß von Freudenstadt nach Offenburg, etwa 60 Kilometer. Das Ganze in 24 Stunden und nur mit dem Nötigsten im Gepäck. Als Notfallkontakt hat Sophie von Offenburg aus mitgefiebert und mitgelitten. Alle hatten uns gewarnt, auch Survival-Experte Lars Konarek: „Seid ihr trainiert?“ – „Nein.“ – „Habt ihr trainiert?“ – „ Nein.“ – Pause – „Naja, die Hauptsache ist, dass ihr mental fit seid.“ Sind wir das? Auf jeden Fall haben wir es uns eingeredet.

Das Abenteuer beginnt: Aufbruch in Freudenstadt

Am Bahnhof in Freudenstadt starten wir unsere Tour. Wirtschaftsjournalist Matthias Dworak wirft einen Blick auf die Karte, um uns zum Schwarzwald zu lotsen. Ihn wird so schnell nichts aus der Ruhe bringen. Annabell Lauble wirkt sogar in ihrer dicken Jacke und der Wintermütze klein und zierlich. Und doch: Ihr fokussierter Blick zeugt von Kraft und Kampfgeist. Ob ich da mithalten kann? Abenteuer kenne ich sonst nur aus dem Kino. Hoffen wir mal auf ein Happy End für unsere Truppe!
Mit Jonas Armbruster begleitet uns ein erfahrener Wanderer, der sich in der Gegend zumindest ein wenig auskennt. Noch ahnen wir nicht, wie wichtig es sein wird, dass er dabei ist. Wir erreichen den Schwarzwald, lassen Häuser und Straßen hinter uns. Nach kürzester Zeit ist außer uns keine Menschenseele mehr in Sicht. Links und rechts vom Weg ragen riesige, schneebedeckte Tannen in den Himmel. Ein Anblick, der uns von nun an begleiten wird. Es schneit. Unaufhörlich. Während wir gehen, spüren wir die Kälte nicht, höchstens ein leichtes Kribbeln im Gesicht.

Eiszapfen abschlecken gegen Dehydrierung

Wir stapfen durch den unberührten Schnee, es knirscht und knarzt unter den Füßen. „So kann’s gerne weitergehen!“, sage ich zu Matthias, der mich daran erinnert, zwischendurch unbedingt etwas zu trinken. „Bei der Kälte merkst du gar nicht, wie sehr du dich anstrengst.“ Noch reichen unsere Wasservorräte, aber was passiert, wenn sie zur Neige gehen? Umgeben von Schnee und Zentimeter dicken Eiszapfen erkennen wir, dass zumindest diese Sorge unberechtigt ist: Eiszapfen eignen sich hervorragend zum Abschlecken.


Nächstes Ziel auf unserer Route nach Offenburg ist der Zwieselberg, laut Wegweiser 7,5 Kilometer entfernt. Zum ersten Mal geht es nun spürbar bergauf. Angestrengte Gesichter, schweres Atmen. Während wir uns vorher noch entspannt unterhalten haben, konzentriert sich ab jetzt jeder auf seinen nächsten Schritt. Die Schneedecke am Boden wächst, sodass wir nur quälend langsam vorwärts kommen. Die Abstände zwischen uns werden größer. Jonas geht voran, dahinter Matthias, Annabell und ich. Die Stille des Waldes wird nur von unseren Atemgeräuschen durchbrochen. Dazwischen mischt sich hier und da leises Fluchen.
"Wir sind einen enormen Umweg gegangen"

Vergeblich halten wir Ausschau nach weiteren Wegweisern. Wann kommt denn endlich der Zwieselberg? Ein Hinweisschild verrät: Wir haben uns dem Gipfel nur ein paar hundert Meter genähert. Das kann doch nicht wahr sein! Wir sind einen enormen Umweg gegangen. Frustriert halten wir inne und trösten uns mit der Aussicht: Am Abhang auf der gegenüberliegenden Seite bilden die weißgeschneiten Tannen eine scheinbar undurchdringliche Front. Von Weitem muss es auf unserer Seite genauso aussehen – und wir stehen mittendrin. Bei aller Schönheit der Natur müssen wir uns eingestehen: Mit dem bisherigen Tempo werden wir die Hälfte unserer Strecke heute nicht mehr bei Tageslicht zurücklegen können. Wir müssen also in die Dunkelheit hineinwandern. Ziel ist jetzt der Glaswaldsee.

In der Dämmerung: Der Weg zum Glaswaldsee

Es schneit noch immer. Der Schnee auf den Waldwegen bremst uns nicht nur aus, sondern wird auch zur Gefahr: Nie wissen wir, was sich darunter befindet. Annabell stolpert über eine Baumwurzel und fällt zu Boden. „Nichts passiert!“, ruft sie und richtet sich sofort wieder auf. Bevor wir anderen uns Sorgen machen können, hat sich Annabell schon den Schnee abgeklopft und geht unbeirrt weiter. Mir machen vor allem die steilen Passagen zu schaffen. Ich will es nicht zugeben, aber meine Gelenke leiden unter dem Anstieg und dem Gewicht des Rucksacks. Dabei haben wir doch nur eingepackt, was man unbedingt braucht, allen voran Isomatten und Schlafsäcke für die Nacht.



Die Wanderung wird plötzlich zu einem Kraftakt

Immer tiefer versinken unsere Stiefel im Schnee. Jeder Schritt wird zu einem Kraftakt. Alles in uns wehrt sich, weiterzugehen, aber wir haben keine Wahl. Ich bleibe stehen, atme durch und hoffe, dass die anderen auf mich warten. An einer Kreuzung stützt sich Annabell auf einen Stock, den sie unterwegs gefunden hat. „Ich möchte mich so gerne hinsetzen“, fleht sie. Aber das geht nicht, wir sind umgeben von Schnee, nirgendwo ist es trocken. Jonas merkt, dass wir an unsere Grenzen kommen.


Das Wandern ist nicht mehr des Müllers Lust

Völlig unvermittelt fängt er an, zu singen: „Das Wandern ist des Müllers Lust, das Wandern ist des Müllers Lust …“ Leise und kraftlos stimmen wir mit ein. Danach ein Quiz: „Wie heißt die Hauptstadt von Neuseeland?“ „Welche Landesflaggen enthalten die Farbe Rot?“ Ein paar Runden spielen wir mit. Die Antworten kommen uns immer schwerer über die Lippen. „Können wir nicht einfach zur St. Annen-Hütte gehen, die hier ausgeschildert ist?“, frage ich. „ Die liegt nicht auf dem Weg zum Glaswaldsee“, erklärt Jonas. „Wenn wir den heute noch erreichen wollen, können wir uns das nicht erlauben.“ Ich nicke.


Wir laufen in die Dämmerung, um fünf Uhr ist es dunkel. Jonas leuchtet mit seiner Stirnlampe den Weg und warnt uns vor Unebenheiten im Boden. Plötzlich schimmert orangefarbenes und bläuliches Licht durch das Dickicht. Wir haben die Ortschaft Glaswald erreicht, nun kann auch der See nicht mehr weit sein. „Oh nein!“, stößt Jonas nach einem Blick auf den Wegweiser am zugeschneiten Parkplatz aus. „Der See liegt doch noch ein ganzes Stück bergauf.“ Wir schweigen. Die schlimmste Strecke liegt nun erst vor uns.



Letzter Aufstieg: Die Suche nach dem Schlafplatz

Steil geht es bergauf. Jetzt zeigt auch Matthias Nerven. „ Langsamer!“, brüllt er, damit wir zusammenbleiben. Ich bin ihm dankbar. Hinter jeder Kurve hoffen wir, endlich den Glaswaldsee zu sichten – und werden immer wieder enttäuscht. Dann die ersehnten Worte von Jonas: „Wir haben’s geschafft!“ Er steht an einer Mauer, dahinter tatsächlich der zugefrorene Bergsee. „Irgendwo hier muss die Schutzhütte sein, wo wir übernachten können.“ Mit allerletzter Kraft umkreisen wir den See. Jonas leuchtet immer wieder zur Seite. Keine Hütte in Sicht. Als wir auf der anderen Seite des Sees angekommen sind, geht Jonas ein Stück in den angrenzenden Wald hinein. Seine Intuition hat ihn nicht getäuscht: Versteckt zwischen den Bäumen findet er die Hütte.


Ein Dach überm Kopf, das nicht gegen Kälte schützt

Völlig erschöpft, aber erleichtert richten wir unser Schlaflager ein. Die Hütte hat zwar ein Dach, bietet aber kaum Schutz vor der Kälte. Tür und Fenster sind einfache Öffnungen, die man nicht schließen kann. Um den kalten Wind wenigstens etwas aufzuhalten, verhängen wir das Fenster mit Folie und stellen unsere Rucksäcke in den Eingang. Die durchgeschwitzte Kleidung ist abgelegt. Hoffentlich trocknet sie über Nacht. Schleunigst schlüpfen wir in unsere Schlafsäcke.


Asiatische Fertignudeln wärmen von innen

Von innen wärmen wir uns mit asiatischen Fertignudeln, die wir mit dem restlichen Trinkwasser auf einem Gaskocher zubereiten. Jeweils zu zweit schlürfen wir die Nudeln direkt aus dem Topf. So gut hat uns noch nie ein Fertiggericht geschmeckt. Mir vergeht noch nicht einmal der Appetit, als ich beim Anblick der Nudeln an den badischen Riesenregenwurm denken muss, den wir laut Survival-Experte Lars Konarek im Notfall auch hätten essen können. Zum Glück haben wir uns nicht darauf verlassen und genug Proviant mitgenommen.


Annabell friert die ganze Nacht

Auch wenn es niemand ausspricht, ist uns allen vor dem Einschlafen klar: Nach Offenburg werden wir es morgen niemals schaffen. Jetzt geht es erstmal darum, die Nacht bei minus 6 °C zu überstehen. Am schlimmsten ergeht es Annabell: In ihrem Schlafsack, der angeblich bis minus 20 °C komfortabel sein soll, friert sie die ganze Nacht hindurch und tut fast kein Auge zu. In ihrer Verzweiflung holt sie zusätzlich eine Wärmeschutzdecke aus ihrem Rucksack. Kein Unterschied. Auch Jonas friert in seinem Schlafsack, kommt aber trotzdem zur Ruhe.


Matthias ist der einzige, der nicht mit der Kälte zu kämpfen hat. Er hat zwar den dünnsten Schlafsack, dafür aber zwei davon, die er ineinander gesteckt hat. Mich lenkt ein stechender Schmerz im rechten Bein von der Kälte ab. Bei jeder bewussten oder unbewussten Bewegung könnte ich schreien. Plötzlich ein lautes Poltern, das uns alle aufschreckt. Eine Ladung Schnee muss vom Baum über uns auf die Hütte gefallen sein. Die improvisierte Folienkonstruktion am Fenster ist zerstört. Niemand bewegt sich.


Die Wanderhose ist über Nacht steifgefroren

Am Morgen ist Jonas der erste der aufsteht. Als er nach seiner Wanderhose greift, muss er feststellen, dass sie über Nacht steifgefroren ist. Ähnlich ist es mit den Jacken, aber die lassen sich weichkneten. Jonas geht vor die Hütte und bestaunt den Glaswaldsee in der Morgendämmerung. „Kommt raus, es lohnt sich!“ Matthias ist der einzige, der diesem Aufruf folgt, nachdem er die zitternde Annabell in seine zwei Schlafsäcke gehüllt hat, damit sie sich etwas aufwärmen kann. Am liebsten möchte sie gar nicht aufstehen.



Wir wollen nur noch nach Hause

Und doch steht für uns beide fest: Wir wollen nur noch nach Hause, Abenteuer hin oder her. Auch Jonas und Matthias ist klar, dass wir die Tour jetzt abbrechen müssen. Aber wie kommen wir am schnellsten hier weg? Wir hoffen, dass uns jemand unten beim Parkplatz abholen kann, aber in der Hütte haben wir keinen Handyempfang. Zügig packen wir die Sachen zusammen und gehen los.

Die Vorfreude auf ein warmes Bad

Beim Abstieg schauen wir regelmäßig auf unsere Displays. Dann endlich: ein Balken. Sofort rufen wir Sophie in Offenburg an. Voller Sorge verspricht sie, sich um einen Wagen zu kümmern.



Obwohl mir die unruhige Nacht in den Knochen steckt und das rechte Bein immer noch schmerzt, bereitet mir der restliche Weg kaum Schwierigkeiten. Nicht zu glauben, dass wir diese Strecke gestern Abend bergauf geschafft haben. Es ist die Vorfreude auf ein warmes Bad, die mich bei Laune hält. Sophie ist bestimmt schon unterwegs. Oder doch nicht?


Der Förster bringt uns ins Tal zur Hauptstraße

Am Parkplatz angekommen, sehen wir, dass sie mehrfach versucht hat, uns zu erreichen. Doch hier haben wir wieder kein Netz. Zu unserem Glück treffen wir am Parkplatz auf den hiesigen Förster, der direkt anbietet, uns zur Hauptstraße ins Tal zu fahren. „Dort in Vorseebach haben Sie auf jeden Fall Empfang." Im Auto erfahren wir, dass wir gestern Abend von einem Jäger gesichtet wurden. Angeblich haben wir die Tiere verschreckt. Ein komisches Gefühl, zu wissen, dass wir beobachtet wurden. Im Tal angekommen, melden wir uns sofort bei Sophie. Angespannt wartet sie auf eine genaue Ortsangabe. Vorseebach – damit kann das Navi etwas anfangen. Noch eine Stunde müssen wir warten, dann biegt das Taxi um die Ecke. Sophie reißt die Wagentür auf und rennt uns entgegen. Erleichtert fallen wir uns in die Arme.


Samstag, 22. November 2014 - 11:56 Uhr
Geschenkgutschein hier erhältlich



Freitag, 17. Oktober 2014 - 16:29 Uhr
Inhalte der GPS-Kurse

-- das Bild oben ist ein Auszug aus den Kursunterlagen--

Informationen für GPS-Begeisterte! und welche, die es gerne schnell werden möchten.
GPS-Geräte für den Outdoor-Bereich funktionieren leider nicht so einfach wie Navis für den PKW. Statt lediglich ein Ziel einzugeben, arbeitet man bei Outdoor-Geräten mit ...
Tracks » Routen » Wegpunkten » Geocaches » Points of Interests (POI´s)

Wie das funktioniert und wie man sinnvoll und schnell sein GPS-Gerät beim Wandern, Rad fahren, Mountainbiken, bei Schneeschuhtouren aber auch für Städte-Sightseeing-Touren einsetzt, wird in unseren GPS-Seminaren im Detail geschult. Sie werden überrascht sein, wo man diese Technik überall sinnvoll einsetzen kann und wie schnell sie ein GPS-Gerät mit unserer Hilfe komplett konfigurieren können. Das alles wird in Form einer ausgedruckten Dokumentation mitgegeben.

Ersparen Sie sich viel Zeit….

• Im Seminar lernen Sie schnell, worauf es wirklich ankommt.
• Schritt für Schritt-Konfiguration der GPS-Geräte
• Die Crash-Kurs-Veranstaltung ist für Leute gedacht, die sich, auch schon vor dem Kauf eines GPS-Gerätes, ausführlich informieren möchten.
• Planen, auswerten und ganze touren erstellen mit der Software BaseCamp.
• wir bringen Theorie und Praxis auf den Punkt

Wandern macht (mehr) Spaß mit GPS, entdecken Sie Neues und den Spaß am sicheren Unterwegssein in fremden, unbekannten Regionen.
Geocaching erfreut sich wachsender Beliebtheit. Wir liefern die Voraussetzungen, damit sie problemlos auf die Suche nach den Caches gehen können.
Wenn ich wandere, mit dem MTB oder den Schneeschuhen unterwegs bin, ist mein GPS-Gerät immer ein treuer Begleiter.

Entdecken auch Sie die umfangreichen Einsatzmöglichkeiten eines GPS-Gerätes in einem anwenderfreundlichen Abend-Seminar unter Gleichgesinnten in professionell ausgestatteten Räumen der Gewerbeakademie Schopfheim.
(GPS-Koordinaten: 32 T 0410760 5277466)

Der richtige Weg ist das sichere Ziel!

Neue Kurstermine werden hier bald bekannt gegeben!

Die Einzelheiten wie Ablauf und Inhalt finden Sie auf unserer Homepage!

www.gpsteam-voegtler.de

Mit freundlichem Gruss aus dem Südschwarzwald

Kurt Vögtler
0171-620 57 16
info@gpsteam-voegtler.de
www.gpsteam-voegtler.de

Aktualisiert am 22.11.2014

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